Auf der Grundlage moderner Faszienforschung,
traditioneller chinesischer Medizin (TCM)
und langjähriger praktischer Erfahrung.

Abgestimmt darauf, wie Ihr Körper reagiert


Wenn Sie schon viel probiert haben

Sie sind beim Orthopäden gewesen. Vielleicht bei einem zweiten. Sie haben Massagen probiert, vielleicht Physio-Therapie über mehrere Rezepte hinweg. Und das schon über Jahre. Schmerztabletten helfen eine Weile, oder nur manchmal. Ein MRT zeigt nichts Auffälliges. Der Schmerz kommt zurück, wandert mal hierhin, mal dorthin, oder er ist nie ganz weg.

Wenn Ihnen diese Geschichte vertraut vorkommt, sind Sie wahrscheinlich hier richtig. Mein Schwerpunkt sind chronische Schmerzbilder, bei denen die klassischen Wege an Grenzen kommen - funktionelle Beschwerden ohne klare strukturelle Erklärung, Schmerzen, die sich verschieben oder hartnäckig wiederkehren.

Ich kann Ihnen nichts versprechen. Bei einigen Patienten klappt es nicht - das gehört zur Ehrlichkeit dieser Arbeit dazu. Aber ganz häufig lässt sich etwas verändern, wenn der Körper als ein vernetztes System betrachtet wird und nicht als Ansammlung isolierter Schmerzorte und Teilprobleme.

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Wie ich arbeite

Drei Grundsätze leiten meine Arbeit als manueller Schmerztherapeut.

Anatomisch begründet: Faszien sind keine Verpackung, sondern ein zusammenhängendes Sinnes- und Leitungssystem. In ihm verteilen sich Spannungen über große Distanzen, was sich heute mikroskopisch belegen lässt. Behandlung am Ort des Schmerzes greift dann zu kurz, wenn die Ursache anderswo sitzt.

Reaktionsgesteuert: Der Körper zeigt während der Behandlung durch konkrete Signale, wo gearbeitet werden muss: ein Kribbeln in den Beinen, eine Wärme, die sich ausbreitet, das Empfinden, dass etwas zu fließen beginnt. Diese Reaktionen sind keine Begleiterscheinungen, sondern Steuerungssignale. Ich folge ihnen konsequent.

Integriert: TCM-Akupressur, Faszientherapie und osteopathische Techniken arbeiten zusammen, nicht nebeneinander. Sie greifen auf unterschiedlichen Ebenen am selben Körper. Welche Methode wann zum Einsatz kommt, hängt vom Befund und vom Verlauf der Sitzung ab.

Erst öffnen, dann arbeiten

In jeder Behandlung gibt es eine Reihenfolge, die sich aus der Physiologie ergibt:

Bevor an einzelnen Punkten gearbeitet werden kann, muss das Gewebe durchlässig sein. Verklebte Faszien leiten keinen Reiz weiter und ein Druck auf einen Akupressur-Punkt verpufft, wenn die Bindegewebsketten dazwischen blockiert sind.

Deshalb beginnt jede Sitzung mit Faszienlösung an den Schlüsselregionen.

Erst wenn es im Gewebe wieder strömt, setzt die feiner wirkende Punktarbeit ein. Akupressur in einem geöffneten Körper trägt über die Faszienketten Reaktionen bis an den eigentlichen Wirkort.

Wie eine Behandlung abläuft

Beim ersten Termin nehme ich mir 90 Minuten Zeit. Wir besprechen Ihre Beschwerdegeschichte: was war, was passiert ist, was Sie bereits ausprobiert haben, was geblieben ist. Anschließend taste ich die Übergangszonen der Wirbelsäule, Druckpunkte und die Schlüsselregionen ab. Aus diesem Befund ergibt sich, wo wir in dieser Sitzung beginnen.

Die eigentliche Behandlung folgt der Sequenz "Erst öffnen, dann arbeiten". Wir starten an der Region, die der Befund als Hauptbelastung gezeigt hat. Welche Methode dort zum Einsatz kommt, also Faszientherapie, Akupressur, Reflexpunktarbeit oder manchmal craniosakrale Begleitung, entscheidet die Reaktion Ihres Gewebes. Sie liegen während der Behandlung bekleidet auf der Liege; lediglich bei einzelnen Techniken wie Schröpfen oder Narbenbehandlung ist direkter Hautkontakt nötig, was wir vorher besprechen.

Am Ende des Erstgesprächs bekommen Sie eine erste Einschätzung: was ich wahrgenommen habe, ob ein weiterer Termin sinnvoll ist und was Sie zwischen den Sitzungen selbst tun können.

Dauer, Anzahl und Kosten

Eine Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten, sowohl das Erstgespräch als auch die Folgesitzungen.

Drei bis fünf Sitzungen im Abstand von ein bis zwei Wochen reichen oft für eine deutliche und stabile Veränderung. Bei chronischen Bildern mit langer Vorgeschichte können auch mehr Sitzungen sinnvoll sein.

Eine Sitzung kostet 80 Euro; wenn die Behandlung länger dauert, sind es 90 Euro. Diese Praxis ist eine private Schmerztherapie-Praxis. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Behandlung nicht, viele private Krankenversicherungen und Beihilfestellen erstatten teilweise oder ganz. Klärung am besten direkt mit Ihrer Versicherung.

Was Sie bitte zum Erstgespräch mitbringen

Falls vorhanden: Befunde aus früheren Untersuchungen (Arztberichte, MRT- oder Röntgenbilder). Bequeme Kleidung. Ansonsten nichts weiter, keine besondere Vorbereitung nötig.

Für wen das geeignet ist
und wofür nicht

Nicht jeder Schmerz ist ein Fall für mich. Bei manchen Beschwerden gehört der erste Weg zum Arzt.

Wann Sie zuerst zum Arzt gehen sollten

Bei folgenden Anzeichen gehen Sie bitte sofort zum Arzt oder rufen Sie den Notarzt unter 112. Hier bin ich nicht der richtige erste Ansprechpartner:

  • Plötzliche Lähmungen, Taubheit, Sprachstörungen oder Sehausfälle, das können Zeichen eines Schlaganfalls sein
  • Drückender, anhaltender Brustschmerz, vor allem wenn er in Arm, Kiefer oder Rücken zieht
  • Plötzliche, sehr starke Schmerzen, die Sie sich nicht erklären können
  • Fieber zusammen mit Schmerzen
  • Verdacht auf Bandscheibenvorfall mit Lähmung oder Taubheitsgefühl in Bein oder Arm
  • Knochenbrüche oder frische Verletzungen

In all diesen Fällen geht der Weg zuerst zum Arzt. Wenn die ärztliche Behandlung dann gegriffen hat oder allein nicht reicht, kann meine Arbeit gut ergänzen.

Wo ich wahrscheinlich helfen kann

Kopf und Nacken
Spannungskopfschmerzen, Migräne, einseitige Kopfschmerzen, HWS-Syndrom, Nackenverspannungen, steifer Hals, Schiefhals, Atlas-Occiput-Probleme, Schleudertrauma-Folgen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, Kiefergelenksprobleme (CMD), Zähneknirschen, Augenprobleme durch Bildschirmarbeit

Schulter und Arm
Schulterschmerzen, Schulter-Arm-Syndrom, Ellenbogenbeschwerden, Sehnenscheidenentzündung, Karpaltunnelsyndrom, Verstauchungen, Nachbehandlung nach Armfraktur

Rücken und Wirbelsäule
Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen, Wirbelblockaden, Wirbelsäulenprobleme, Bandscheibenbeschwerden, Nachbehandlung nach Bandscheibenvorfall oder OP

Becken und Hüfte
Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz, ISG-Blockaden, Beckenbodenschmerzen, Steißbein- und Hüftgelenkbeschwerden
Gelenke, Gelenkbeschwerden aller Art

Innere Organe und Verdauung
Verdauungsstörungen, Völlegefühl, Zwerchfellbeschwerden, Atemprobleme, Solar-Plexus-Druck
Schmerz, Stress und Nervensystem
Akute und chronische Schmerzen,
begleitende Schmerztherapie, Nervosität, innere Unruhe, stressbedingte Beschwerden, Verspannungen, Schlafprobleme, Schock- und Traumaverarbeitung

Prävention und Rehabilitation
Gesundheitsprophylaxe, Rehabilitation, allgemeine Entspannung von Muskeln, Organen und Nerven

Komplementär zur Schulmedizin

Ich arbeite ergänzend zur Schulmedizin, nicht als Ersatz. Die Schulmedizin ist für vieles unverzichtbar: Diagnostik mit MRT und Röntgen, akute Notfälle, Schäden, die operiert werden müssen, lebenswichtige Medikamente.

Wo ich anders ansetze: bei den Spannungsmustern und Zusammenhängen, die im MRT nicht zu sehen sind. Wenn Ärzte nichts finden, der Schmerz aber bleibt, hier kann ich oft helfen.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich ein Rezept für diese Behandlungen?
Nein - dies ist eine private Schmerztherapie Praxis. Sie können jederzeit einen Termin vereinbaren. Kassen-Rezepte gehen nicht - Privatrezepte gehen jederzeit
Welche Alternativen gibt es zu Medikamenten?
Neben Medikamenten können viele alternative Schmerzbehandlungen helfen – etwa Faszientherapie, Physio, Akupunktur / Akupressur, Wärme- oder Kältetherapie, Elektrotherapie (TENS) oder psychologische Stress- und Schmerz-Bewältigung. Eine Kombination von verschiedenen Methoden erzielt oft die besten Ergebnisse.
Können chronische Schmerzen auch behandelt werden?
Unbedingt, aauch sie lassen sich durch eine individuell abgestimmte Schmerzbehandlung reduzieren. Ziel ist eine bessere Lebensqualität, gesteigerte Beweglichkeit und mehr Alltagsaktivität trotz Schmerz.
Muß Faszientherapie schmerzhaft sein?
Nein. Faszientherapie kann bei stark verklebtem Gewebe unangenehm sein, muss es aber nicht. Ich arbeite osteopathisch mit genau dosiertem Druck – intensiv genug, um Verklebungen zu lösen, aber nie so stark, dass es unangenehm wird. Sie müssen dabei entspannen können.

Bei empfindlichen Bereichen spüren Sie vorübergehend einen Dehnungs- oder Druckschmerz. Das ist normal und oft ein Zeichen, dass die Therapie wirkt. Die Beschwerden lassen meist nach wenigen Tagen nach, während Beweglichkeit und Belastbarkeit zunehmen. Faszien enthalten viele sensible Nervenfasern.
Wann sollte ich eine Schmerztherapie beginnen?
Eine Schmerztherapie ist sinnvoll, wenn Schmerzen länger als drei Monate anhalten oder die Lebensqualität stark einschränken. Eine frühzeitige, individuell angepasste Schmerztherapie kann verhindern, dass akute Beschwerden zu chronischen Schmerzen werden.

Wenn Schmerzen trotz Behandlung bestehen bleiben oder sich verstärken, ist eine spezialisierte Schmerztherapie ratsam. Ein erfahrener Schmerztherapeut erstellt einen individuellen Behandlungsplan, um die Ursache gezielt zu behandeln.
Was ist der Unterschied zwischen akuten und chronischen Schmerzen?
Akute Schmerzen sind ein Warnsignal des Körpers und klingen meist nach der Heilung ab. Chronische Schmerzen dauern länger als drei Monate an und werden häufig zu einer eigenständigen Erkrankung, die eine spezialisierte Schmerztherapie erfordert.
Welche Rolle spielt Bewegung in der Schmerztherapie?
Regelmäßige Bewegung ist ein zentraler Bestandteil jeder Schmerzbehandlung. Sie stärkt Muskulatur und Gelenke, verbessert die Durchblutung und hilft, chronische Schmerzen langfristig zu verringern.
Woran merke ich, ob meine Faszien verklebt sind?
Verklebte Faszien machen sich durch Schmerzen bemerkbar – dumpf, ziehend oder stechend, oft im Rücken, Nacken oder Schultern. Auch Gelenk-, Bauch- oder Kopfschmerzen können ein Zeichen sein.

Sie spüren Steifheit und eingeschränkte Beweglichkeit: Gelenke knacken, alltägliche Bewegungen werden schwerer. Muskelverspannungen kehren trotz Massagen immer wieder – oft als harte Knubbel (Triggerpunkte) tastbar. Manchmal kommen Kribbeln, Taubheitsgefühle oder ein anhaltendes Muskelkater-Gefühl hinzu.

Wichtig: Der Schmerzort ist nicht immer der Ort der Verklebung. Faszien übertragen Spannungen – ein Fußproblem kann zu Kopfschmerzen führen. Genau deshalb schaue ich auf Ihren ganzen Körper.
Für wen ist diese Schmerztherapie geeignet?
Eine Schmerztherapie ist dann sinnvoll, wenn Schmerzen das tägliche Leben spürbar beeinträchtigen. Besonders bei chronischen Beschwerden kann sie helfen, Lebensqualität zurückzugewinnen. Aber auch akute Schmerzen sollten frühzeitig behandelt werden – denn je eher man handelt, desto besser lässt sich verhindern, dass sie sich dauerhaft festsetzen.

Über mich und Kontakt

Wer ich bin

Mein Name ist D. Th. Hoffmann. Ich bin staatlich geprüfter Masseur und arbeite seit 1993 als manueller Schmerztherapeut in eigener Praxis, bis 2023 in Wildberg, seither in Nagold-Iselshausen. Mein Schwerpunkt liegt auf chronischen Schmerzbildern, die in der schulmedizinischen Versorgung an Grenzen kommen.

In über drei Jahrzehnten habe ich mich kontinuierlich fortgebildet, bei einigen der prägendsten Lehrer der manuellen und körperorientierten Therapie im deutschsprachigen Raum: Fußreflexzonen-Massage bei Hanne Marquardt, Akupunkt-Massage nach Penzel, Craniosakral-Therapie bei Uwe Baumann, Alf Nurnus und Joachim Lichtenberg, Biodynamik bei Michael Shea, Bioenergetik bei Gerda Boyesen, Wachkoma-Therapie bei Peter Berger und Farbpunktur bei Peter Mandel. Hinzu kommen Familienstellen, Kommunikationstrainings und eine jahrzehntelange Meditationspraxis, die meine Arbeit am stillen Hinhören geprägt hat.

Was mich an dieser Arbeit über die Jahre geleitet hat, lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Akzeptieren, was ist, hilft sich zu verändern. Erst wenn das Gewebe nicht mehr gegen sich selbst arbeitet, kann es seine Spannungsmuster lösen. Erst wenn der Mensch sich selbst nicht mehr bekämpft, kommt Bewegung ins System.

Wer tiefer einsteigen möchte: Eine ausführliche Darstellung meiner Arbeitsweise finden Sie in den beiden Texten "Der Körper, den ich behandle" (Teil 1 und Teil 2).

Praxis und Kontakt

Sprechzeiten: Montag bis Freitag 10:00 bis 20:00 Uhr,
Samstag 10:00 bis 16:00 Uhr.

Termine nur nach Vereinbarung

Während Behandlungen gehe ich nicht ans Telefon.
Hinterlassen Sie bitte eine Nachricht, ich rufe zurück.

Eine Anfahrtsbeschreibung mit Parkmöglichkeiten
finden Sie unten auf dieser Seite

Kostenlose telefonische Erstberatung

Sie sind sich nicht sicher, ob meine Behandlung für Ihre Beschwerden passt? Rufen Sie einfach an. In einem kurzen Telefonat klären wir, ob ein Termin sinnvoll wäre, ohne Zeitdruck und ohne Verpflichtung. Die Erstberatung am Telefon ist kostenlos.

Schmerz-Behandlungen in Nagold und für den Raum
Herrenberg, Bondorf, Eutingen, Horb, Waldachtal, Pfalzgrafenweiler,
Egenhausen, Altensteig, Wildberg, Jettingen, Gäufelden, Mötzingen,
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Private Schmerztherapie
Praxis D. Th. Hoffmann
Brühlstr. 24
72202 Nagold - Iselshausen

0172 8747373

Hier wird's konkret

© 2026 D. Th. Hoffmann
letzte Aktualiserung am 19. June 2026
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Manuelle Schmerztherapie
in Nagold-Iselshausen

Auf der Grundlage moderner Faszienforschung,
traditioneller chinesischer Medizin (TCM)
und langjähriger praktischer Erfahrung.

Abgestimmt darauf, wie Ihr Körper reagiert.


Praxis D. Th. Hoffmann
Brühlstr. 24
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Wenn Sie schon viel ausprobiert haben

Sie sind beim Orthopäden gewesen. Vielleicht bei einem zweiten. Sie haben Massagen probiert, vielleicht Physio-Therapie über mehrere Rezepte hinweg. Und das schon über Jahre. Schmerztabletten helfen eine Weile, oder nur manchmal. Ein MRT zeigt nichts Auffälliges. Der Schmerz kommt zurück, wandert mal hierhin, mal dorthin, oder er ist nie ganz weg.

Wenn Ihnen diese Geschichte vertraut vorkommt, sind Sie wahrscheinlich hier richtig. Mein Schwerpunkt sind chronische Schmerzbilder, bei denen die klassischen Wege an Grenzen kommen - funktionelle Beschwerden ohne klare strukturelle Erklärung, Schmerzen, die sich verschieben oder hartnäckig wiederkehren.

Ich kann Ihnen nichts versprechen. Bei einigen Patienten klappt es nicht - das gehört zur Ehrlichkeit dieser Arbeit dazu. Aber ganz häufig lässt sich etwas verändern, wenn der Körper als ein vernetztes System betrachtet wird und nicht als Ansammlung isolierter Schmerzorte und Teilprobleme.
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Wie ich arbeite

Im Grunde ist es einfach - das Fasziensystem zieht sich auf Grund von körperlichen oder seelischen Erschütterungen, Dauerspannungen, Druck an einer bestimmten Stelle zusammen und dadurch ändert sich subtil und andauernd die gesamte Positionierung der Knochen im Körper und damit die Haltung. Und das bringt weitere Belastungen mit sich mit Auswirkungen auf alles andere.

Verkleben, verhärten oder trocknen Faszien aus, verlieren sie ihre Elastizität. Die Folge sind wieder Schmerzen und eingeschränkte Bewegung weil das Zusammenspiel nicht mehr reibungslos möglich ist.

Auch Organe leiden darunter – eine verspannte Faszienhülle überträgt Spannung in andere Körperbereiche und stört dort alle Funktionen einer ganzen Kette von Zusammenhängen.

Im Faszienansatz frage ich: Wo beginnt die Blockade im Körper? Welcher Druck kann nicht mehr ausgeglichen werden? Welche Kompensation führt zu diesem Schmerz?

Erst öffnen, dann arbeiten

In jeder Behandlung gibt es eine Reihenfolge, die sich aus der Physiologie ergibt:

Bevor an einzelnen Punkten gearbeitet werden kann, muss das Gewebe durchlässig sein. Verklebte Faszien leiten keinen Reiz weiter und ein Druck auf einen Akupressur-Punkt verpufft, wenn die Bindegewebsketten dazwischen blockiert sind.

Deshalb beginnt jede Sitzung mit Faszienlösung an den Schlüsselregionen. Erst wenn es im Gewebe wieder strömt, setzt die feiner wirkende Punktarbeit ein. Akupressur in einem geöffneten Körper trägt über die Faszienketten Reaktionen bis an den eigentlichen Wirkort.

Wie eine Behandlung abläuft

Beim ersten Termin nehme ich mir 90 Minuten Zeit. Wir besprechen Ihre Beschwerdegeschichte: was war, was passiert ist, was Sie bereits ausprobiert haben, was geblieben ist. Anschließend taste ich die Übergangszonen der Wirbelsäule, Druckpunkte und die Schlüsselregionen ab. Aus diesem Befund ergibt sich, wo wir in dieser Sitzung beginnen.

Die eigentliche Behandlung folgt der Sequenz "Erst öffnen, dann arbeiten". Wir starten an der Region, die der Befund als Hauptbelastung gezeigt hat. Welche Methode dort zum Einsatz kommt, also Faszientherapie, Akupressur, Reflexpunktarbeit oder manchmal craniosakrale Begleitung, entscheidet die Reaktion Ihres Gewebes. Sie liegen während der Behandlung bekleidet auf der Liege; lediglich bei einzelnen Techniken wie Schröpfen oder Narbenbehandlung ist direkter Hautkontakt nötig, was wir vorher besprechen.

Am Ende des Erstgesprächs bekommen Sie eine erste Einschätzung: was ich wahrgenommen habe, ob ein weiterer Termin sinnvoll ist und was Sie zwischen den Sitzungen selbst tun können.
Dauer

Dauer, Anzahl und Kosten

Eine Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten, sowohl das Erstgespräch als auch die Folgesitzungen.

Drei bis fünf Sitzungen im Abstand von ein bis zwei Wochen reichen oft für eine deutliche und stabile Veränderung. Bei chronischen Bildern mit langer Vorgeschichte können auch mehr Sitzungen sinnvoll sein.

Eine Sitzung kostet 80 Euro; wenn die Behandlung länger dauert, sind es 90 Euro. Diese Praxis ist eine private Schmerztherapie-Praxis. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Behandlung nicht, viele private Krankenversicherungen und Beihilfestellen erstatten teilweise oder ganz. Klärung am besten direkt mit Ihrer Versicherung.

Was Sie bitte zum Erstgespräch mitbringen

Falls vorhanden: Befunde aus früheren Untersuchungen (Arztberichte, MRT- oder Röntgenbilder). Bequeme Kleidung. Ansonsten nichts weiter, keine besondere Vorbereitung nötig

Für wen das geeignet ist
und wofür nicht

Nicht jeder Schmerz ist ein Fall für mich. Bei manchen Beschwerden gehört der erste Weg zum Arzt.

Bei folgenden Anzeichen gehen Sie bitte zum Arzt oder rufen Sie den Notarzt unter 112. Hier bin ich nicht der Richtige

  • Plötzliche Lähmungen, Taubheit, Sprachstörungen oder Sehausfälle, das können Zeichen eines Schlaganfalls sein
  • Drückender, anhaltender Brustschmerz, vor allem wenn er in Arm, Kiefer oder Rücken zieht
  • Plötzliche, sehr starke Schmerzen, die Sie sich nicht erklären können
  • Fieber zusammen mit Schmerzen
  • Verdacht auf Bandscheibenvorfall mit Lähmung oder Taubheitsgefühl in Bein oder Arm
  • Knochenbrüche oder frische Verletzungen

In all diesen Fällen geht der Weg zuerst zum Arzt. Wenn die ärztliche Behandlung dann gegriffen hat oder allein nicht reicht, kann meine Arbeit gut ergänzen.

Wo ich wahrscheinlich helfen kann:
Kopf und Nacken
Spannungskopfschmerzen, Migräne, einseitige Kopfschmerzen, HWS-Syndrom, Nackenverspannungen, steifer Hals, Schiefhals, Atlas-Occiput-Probleme, Schleudertrauma-Folgen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, Kiefergelenksprobleme (CMD), Zähneknirschen, Augenprobleme durch Bildschirmarbeit

Schulter und Arm
Schulterschmerzen, Schulter-Arm-Syndrom, Ellenbogenbeschwerden, Sehnenscheidenentzündung, Karpaltunnelsyndrom, Verstauchungen, Nachbehandlung nach Armfraktur

Rücken und Wirbelsäule
Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen, Wirbelblockaden, Wirbelsäulenprobleme, Bandscheibenbeschwerden, Nachbehandlung nach Bandscheibenvorfall oder OP

Becken und Hüfte
Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz, ISG-Blockaden, Beckenbodenschmerzen, Steißbein- und Hüftgelenkbeschwerden
Gelenke, Gelenkbeschwerden aller Art

Innere Organe und Verdauung
Verdauungsstörungen, Völlegefühl, Zwerchfellbeschwerden, Atemprobleme, Solar-Plexus-Druck
Schmerz, Stress und Nervensystem

Akute und chronische Schmerzen,
begleitende Schmerztherapie, Nervosität, innere Unruhe, stressbedingte Beschwerden, Verspannungen, Schlafprobleme, Schock- und Traumaverarbeitung

Prävention und Rehabilitation
Gesundheitsprophylaxe, Rehabilitation, allgemeine Entspannung von Muskeln, Organen und Nerven

Komplementär zur Schulmedizin

Ich arbeite ergänzend zur Schulmedizin, nicht als Ersatz. Die Schulmedizin ist für vieles unverzichtbar: Diagnostik mit MRT und Röntgen, akute Notfälle, Schäden, die operiert werden müssen, lebenswichtige Medikamente.

Wo ich anders ansetze: bei den Spannungsmustern und Zusammenhängen, die im MRT nicht zu sehen sind. Wenn Ärzte nichts finden, der Schmerz aber bleibt, hier kann ich oft helfen.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich ein Rezept für diese Behandlungen?
Nein - dies ist eine private Schmerztherapie Praxis. Sie können jederzeit einen Termin vereinbaren. Kassen-Rezepte gehen nicht - Privatrezepte gehen jederzeit
Welche Alternativen gibt es zu Medikamenten?
Neben Medikamenten können viele alternative Schmerzbehandlungen helfen – etwa Faszientherapie, Physio, Akupunktur / Akupressur, Wärme- oder Kältetherapie, Elektrotherapie (TENS) oder psychologische Stress- und Schmerz-Bewältigung. Eine Kombination von verschiedenen Methoden erzielt oft die besten Ergebnisse.
Können chronische Schmerzen auch behandelt werden?
Unbedingt, aauch sie lassen sich durch eine individuell abgestimmte Schmerzbehandlung reduzieren. Ziel ist eine bessere Lebensqualität, gesteigerte Beweglichkeit und mehr Alltagsaktivität trotz Schmerz.
Muß Faszientherapie schmerzhaft sein?
Nein. Faszientherapie kann bei stark verklebtem Gewebe unangenehm sein, muss es aber nicht. Ich arbeite osteopathisch mit genau dosiertem Druck – intensiv genug, um Verklebungen zu lösen, aber nie so stark, dass es unangenehm wird. Sie müssen dabei entspannen können.

Bei empfindlichen Bereichen spüren Sie vorübergehend einen Dehnungs- oder Druckschmerz. Das ist normal und oft ein Zeichen, dass die Therapie wirkt. Die Beschwerden lassen meist nach wenigen Tagen nach, während Beweglichkeit und Belastbarkeit zunehmen. Faszien enthalten viele sensible Nervenfasern.
Wann sollte ich eine Schmerztherapie beginnen?
Eine Schmerztherapie ist sinnvoll, wenn Schmerzen länger als drei Monate anhalten oder die Lebensqualität stark einschränken. Eine frühzeitige, individuell angepasste Schmerztherapie kann verhindern, dass akute Beschwerden zu chronischen Schmerzen werden.

Wenn Schmerzen trotz Behandlung bestehen bleiben oder sich verstärken, ist eine spezialisierte Schmerztherapie ratsam. Ein erfahrener Schmerztherapeut erstellt einen individuellen Behandlungsplan, um die Ursache gezielt zu behandeln.
Was ist der Unterschied zwischen akuten und chronischen Schmerzen?
Akute Schmerzen sind ein Warnsignal des Körpers und klingen meist nach der Heilung ab. Chronische Schmerzen dauern länger als drei Monate an und werden häufig zu einer eigenständigen Erkrankung, die eine spezialisierte Schmerztherapie erfordert.
Welche Rolle spielt Bewegung in der Schmerztherapie?
Regelmäßige Bewegung ist ein zentraler Bestandteil jeder Schmerzbehandlung. Sie stärkt Muskulatur und Gelenke, verbessert die Durchblutung und hilft, chronische Schmerzen langfristig zu verringern.
Woran merke ich, ob meine Faszien verklebt sind?
Verklebte Faszien machen sich durch Schmerzen bemerkbar – dumpf, ziehend oder stechend, oft im Rücken, Nacken oder Schultern. Auch Gelenk-, Bauch- oder Kopfschmerzen können ein Zeichen sein.

Sie spüren Steifheit und eingeschränkte Beweglichkeit: Gelenke knacken, alltägliche Bewegungen werden schwerer. Muskelverspannungen kehren trotz Massagen immer wieder – oft als harte Knubbel (Triggerpunkte) tastbar. Manchmal kommen Kribbeln, Taubheitsgefühle oder ein anhaltendes Muskelkater-Gefühl hinzu.

Wichtig: Der Schmerzort ist nicht immer der Ort der Verklebung. Faszien übertragen Spannungen – ein Fußproblem kann zu Kopfschmerzen führen. Genau deshalb schaue ich auf Ihren ganzen Körper.
Für wen ist diese Schmerztherapie geeignet?
Eine Schmerztherapie ist dann sinnvoll, wenn Schmerzen das tägliche Leben spürbar beeinträchtigen. Besonders bei chronischen Beschwerden kann sie helfen, Lebensqualität zurückzugewinnen. Aber auch akute Schmerzen sollten frühzeitig behandelt werden – denn je eher man handelt, desto besser lässt sich verhindern, dass sie sich dauerhaft festsetzen.

Über mich und Kontakt

Mein Name ist D. Th. Hoffmann. Ich bin staatlich geprüfter Masseur und arbeite seit 1993 als manueller Schmerztherapeut in eigener Praxis, bis 2023 in Wildberg, seither in Nagold-Iselshausen. Mein Schwerpunkt liegt auf chronischen Schmerzbildern, die in der schulmedizinischen Versorgung an Grenzen kommen.

In über vier Jahrzehnten habe ich mich kontinuierlich fortgebildet, bei einigen der prägendsten Lehrer der manuellen und körperorientierten Therapie im deutschsprachigen Raum:

Fußreflexzonen-Massage bei Hanne Marquardt, Akupunkt-Massage nach Penzel, Craniosakral-Therapie bei Uwe Baumann, Alf Nurnus und Joachim Lichtenberg, Biodynamik bei Michael Shea, Bioenergetik bei Gerda Boyesen, Wachkoma-Therapie bei Peter Berger und Farbpunktur bei Peter Mandel. Hinzu kommen Familienstellen, Kommunikationstrainings und eine jahrzehntelange Meditationspraxis, die meine Arbeit am stillen Hinhören geprägt hat.

Was mich an dieser Arbeit über die Jahre geleitet hat, lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Akzeptieren, was ist, hilft sich zu verändern. Erst wenn das Gewebe nicht mehr gegen sich selbst arbeitet, kann es seine Spannungsmuster lösen. Erst wenn der Mensch sich selbst nicht mehr bekämpft, kommt Bewegung ins System.

Wer tiefer einsteigen möchte: Eine ausführliche Darstellung meiner Arbeitsweise finden Sie in den beiden Texten "Der Körper, den ich behandle" (Teil 1 und Teil 2).ers ansetze: bei den Spannungsmustern und Zusammenhängen, die im MRT nicht zu sehen sind. Wenn Ärzte nichts finden, der Schmerz aber bleibt, hier kann ich oft helfen.

Sprechzeiten: Montag bis Freitag 10:00 bis 20:00 Uhr,
Samstag 10:00 bis 16:00 Uhr.

Termine nur nach Vereinbarung

Während Behandlungen gehe ich nicht ans Telefon.
Hinterlassen Sie bitte eine Nachricht, ich rufe zurück.

Eine Anfahrtsbeschreibung mit Parkmöglichkeiten
finden Sie unten auf dieser Seite

Sie sind sich nicht sicher, ob meine Behandlung für Ihre Beschwerden passt? Rufen Sie einfach an. In einem kurzen Telefonat klären wir, ob ein Termin sinnvoll wäre, ohne Zeitdruck und ohne Verpflichtung. Die Erstberatung am Telefon ist kostenlos.

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praktischer Erfahrung.

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Wenn Sie schon viel ausprobiert haben

Sie sind beim Orthopäden gewesen. Vielleicht bei einem zweiten. Sie haben Massagen probiert, vielleicht Physio über mehrere Rezepte hinweg. Und das schon über Jahre.

Schmerztabletten helfen eine Weile, oder nur manchmal.
Ein MRT zeigt nichts Auffälliges. Der Schmerz kommt zurück, wandert mal hierhin, mal dorthin, oder er ist nie ganz weg.

Wenn Ihnen diese Geschichte vertraut vorkommt, sind Sie wahrscheinlich hier richtig.
Mein Schwerpunkt sind chronische Schmerzbilder, bei denen die klassischen Wege an Grenzen kommen - funktionelle Beschwerden ohne klare strukturelle Erklärung, Schmerzen, die sich verschieben oder hartnäckig wiederkehren.

Ich erspreche Ihnen nichts. Bei einigen Patienten klappt es nicht - das gehört zur Ehrlichkeit dieser Arbeit. Aber ganz häufig lässt sich etwas verändern, wenn der Körper als ein vernetztes System betrachtet wird und nicht als Ansammlung isolierter Schmerzorte und Teilprobleme.
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Wie ich arbeite

Faszien sind ein zusammen-hängendes Sinnes- und Leitungssystem. Spannungen verteilen sich darin über große Distanzen, weshalb Behandlung am Ort des Schmerzes oft zu kurz greift.

Der Körper zeigt während der Behandlung durch konkrete Signale, wo gearbeitet werden muss: ein Kribbeln in den Beinen, eine Wärme, die sich ausbreitet, das Empfinden, dass etwas zu fließen beginnt. Das sind keine Begleiterscheinungen, sondern Steuerungssignale. Ich folge ihnen, statt nach Schema zu behandeln.

Erst öffnen,
dann arbeiten

Bevor an einzelnen Punkten gearbeitet werden kann, muss das Gewebe durchlässig sein. Verklebte Faszien leiten keinen Reiz weiter, ein Druck auf einen Akupressur-Punkt verpufft, wenn die Bindegewebsketten dazwischen blockiert sind.

Jede Sitzung beginnt deshalb mit Faszienlösung. Erst wenn es im Gewebe wieder strömt, setzt die Punkt- und Reflexpunktarbeit ein. TCM-Akupressur, Faszientherapie und craniosakrale Techniken greifen dann auf unterschiedlichen Ebenen am selben Körper, abgestimmt auf das, was der Befund und der Verlauf der Sitzung zeigen.

Wo ich helfen kann

  • Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen, die immer wiederkehren
  • Migräne und Spannungskopfschmerzen
  • Wenn die Bildgebung nichts findet, der Schmerz aber bleibt
  • Schmerzen, die wandern oder ausstrahlen
  • Plantarfasziitis, Fersensporn
  • Akute Rückenverspannungen; Akuttermine möglich

Bei Lähmungen, Brustschmerz, Fieber mit Schmerzen oder Verdacht auf Bandscheibenvorfall mit Taubheit: bitte zuerst zum Arzt. Ich arbeite ergänzend zur Schulmedizin, nicht als Ersatz.

Eine Behandlung
dauert 90 Minuten

Beim Erstgespräch besprechen wir Ihre Geschichte, ich taste die Schlüsselregionen ab, dann folgt die Behandlung. Am Ende bekommen Sie eine erste Einschätzung und eine Aussage dazu, ob weitere Termine sinnvoll sind.

80 Euro pro Sitzung. Keine Kassenleistung, private Versicherungen erstatten es.

Über mich

D. Th. Hoffmann, staatlich geprüfter Masseur, seit 1993 in eigener Praxis. Ausgebildet bei Hanne Marquardt, Craniosakral-Therapie bei Uwe Baumann und Joachim Lichtenberg, Biodynamik bei Michael Shea, Fußreflexzonen bei Marquardt und weitere.

Mehr zur Arbeitsweise auf der Praxis-Seite und in den Texten "Der Körper, den ich behandle" (Teil 1 und Teil 2).
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Was ist eine Schmerzbehandlung?
Unter einer Schmerzbehandlung versteht man alle medizinischen und therapeutischen Maßnahmen, die darauf abzielen, Schmerzen zu lindern oder ganz zu beseitigen. Dazu gehören medikamentöse Schmerztherapien, physikalische Anwendungen, interdisziplinäre Behandlungskonzepte oder Psychotherapie und für akute und chronische Schmerzen. Ziel ist immer eine effektive Schmerzlinderung bei minimalem Risiko
Können chronische Schmerzen geheilt werden?
Nicht immer vollständig, aber sie lassen sich durch eine individuell abgestimmte Schmerzbehandlung deutlich reduzieren. Ziel ist eine bessere Lebensqualität, gesteigerte Beweglichkeit und mehr Alltagsaktivität trotz Schmerz.
Welche alternativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es zu Medikamenten?
Neben Medikamenten können viele alternative Schmerzbehandlungen helfen – etwa Faszientherapie, Physio, Akupunktur / Akupressur, Wärme- oder Kältetherapie, Elektrotherapie (TENS) oder psychologische Stress- und Schmerz-Bewältigung. Eine Kombination von verschiedenen Methoden erzielt oft die besten Ergebnisse.
Wann sollte ich eine Schmerztherapie beginnen?
Eine Schmerztherapie ist sinnvoll, wenn Schmerzen länger als drei Monate anhalten oder die Lebensqualität stark einschränken. Eine frühzeitige, individuell angepasste Schmerztherapie kann verhindern, dass akute Beschwerden zu chronischen Schmerzen werden.

Wenn Schmerzen trotz Behandlung bestehen bleiben oder sich verstärken, ist eine spezialisierte Schmerztherapie ratsam. Ein erfahrener Schmerztherapeut erstellt einen individuellen Behandlungsplan, um die Ursache gezielt zu behandeln.
Was ist der Unterschied zwischen akuten und chronischen Schmerzen?
Akute Schmerzen sind ein Warnsignal des Körpers und klingen meist nach der Heilung ab. Chronische Schmerzen dauern länger als drei Monate an und werden häufig zu einer eigenständigen Erkrankung, die eine spezialisierte Schmerztherapie erfordert.
Welche Rolle spielt Bewegung in der Schmerztherapie?
Regelmäßige Bewegung ist ein zentraler Bestandteil jeder Schmerzbehandlung. Sie stärkt Muskulatur und Gelenke, verbessert die Durchblutung und hilft, chronische Schmerzen langfristig zu verringern.

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