Praxis D. Th. Hoffmann

Eschbachstr. 9, 72218 Wildberg - Schönbronn
Telefon 07054 - 94204

Beiträge zur Gesundheit
Praxis D. Th. Hoffmann

Wachkoma Therapie in Winterberg

Im MärzIm

Im März war ich wieder als Craniosacral Therapeut in Winterberg bei der Wachoma Therapie des PIW e.V. Dieser Verein in Bergneustadt - Neuenothe unterstützt Angehörige von Wachkoma Patienten, die die Pflege selbst übernehmen wollen und zu Hause durchführen möchten. In Ergänzung zu dieser Pflege-Hilfe findet 3 x im Jahr eine intensive 14-tägige Wachkoma Therapie Einheit in Winterberg statt. Hier gehen mehrere Therapeuten und Assistenten mit den Wachkoma Patienten zum Entspannen in körperwarmes Wasser und arbeiten jeweils dann mit etwas anderen Schwerpunkten:

  • Im März lag der Schwerpunkt auf Logopädie in Verbindung mit Craniosacral Therapie
  • im Juni (11. - 25. 6. 2017) liegt der Schwerpunkt ganz auf Cranosacral Therapie im Wasser
  • und im November (5. - 19. 11. 2017) liegt der Schwerpunkt auf Physiotherapie in Verbindung mit Craniosacral Therapie im Wasser.

Die Craniosacral-Therapeuten sind ein eingespieltes Team, jeder von uns hat über die Jahre bereits an etlichen dieser Therapie Einheiten teilgenommen.

Es kommen Menschen, die schwere Schädel-Hirn-Traumen erlitten haben z.B. durch Unfälle, Herzinfarkte oder Gehirnblutungen. Therapie für diese Menschen ist sehr sinnvoll, da sie trotz schwerster Einschränkungen wahrnehmende und empfindende Wesen sind, denen es sichtbar gut tut, wenn sie durch die Therapie im warmen Wasser entspannen können oder z.B. in ihrer Schluckfähigkeit durch Logopädie unterstützt werden. Angehörige berichten, daß diese Therapie wochen- bis monatelang nachwirkt, manche kommen sogar 2 x Jahr.

Das besondere dieser Therapie Wochen ist, daß auch die Angehörigen profitieren - sie bekommen in ihrer belastenden Pflege jedesmal wertvolle Tipps in Form von Gesprächen, Beratungen und individuellen Behandlungen als Teil der Veranstaltung. Angehörige lernen die Wassertherapie an sich selber kennen und haben den/die gleiche/n Therapeuten wie ihr Betroffener. Dadurch entsteht ein sehr direkter Austausch zwischen Angehörigen, Wachkoma Patient und den Therapeuten, aus dem viel sinnvolle Unterstützung entsteht.

Wenn Sie als Angehöriger selbst in solch einer Situation sind und Fragen zu dieser Therapie haben, bitte kontaktieren Sie mich oder wenden Sie sich direkt an den

Patienten im Wachkoma e.V.
Am Heshahn 4
51702 Bergneustadt/Neuenothe
Tel.: 02261 - 94 94 44
Fax: 02261 - 94 94 45
E-Mail info@piw-ev.de


Stillen und Alpha-Nursing

Ja, ich bin Opa geworden und völlig verliebt in das Wesen der Enkelin:

Während der Tage mit ihr ist mir ein Artikel von Mona-Lisa Boyesen über Ihre Erkenntnisse mit den Vorgängen rund um das Stillen eingefallen.

Mona-Lisa Boyesen ist die Tochter der berühmten Gerda Boyesen, bei der ich ca. 1980 meine erste Therapie-Ausbildung gemacht habe. Sie beschreibt, wie sich bei beim Neugeborenen tiefste, seelige Entspannungszustände einstellen - wenn sie dabei nicht gestört werden. Unter Alpha Nursing® versteht sie eine sehr sensible nachgeburtliche Betreuung von Säuglingen.

Sie schreibt: "Obwohl der Organismus zum Zeitpunkt der Geburt für das körperliche Leben vollständig ausgerüstet ist, verbleibt der Säugling noch in einem ätherischen Sein als direkter Fortsetzung des vorgeburtlichen Lebens. Wie im Mutterleib gehen alle Lebens-äußerungen während der Geburt auf das autonome Nervensystem und die entstehungs-geschichtlich älteren Anteile des Gehirns zurück. In den folgenden Monaten steigern sich die neuentwickelten Hirnfunktionen, wenn die Großhirnrinde aktive Muskelarbeit, psychomotorische Koordination, Wahrnehmung und Bewußtheit zunehmend ausübt.

Während dieser enormen inneren Veränderungen lässt sich das Kind tragen und wiegen und schlummert sich durch die Wochen und Monate. Scheinbar gerade eingeschlafen, wacht es zwischendurch auf, um zu trinken und wieder einzuschlafen - ohne Anteilnahme an dem, was um es herum passiert. Indessen setzt sich das Kind auf seine feine und spezifische Art mit dem Anpassungsprozeß auseinander. Körperlich ist es passiv und vollständig abhängig von äußerer Fürsorge. Psychisch ist es allerdings dabei, immer wieder aufs neue seine Energiequellen zu erschließen. Im stillen Halbschlummer ereignen sich bemerkenswerte Prozesse, die die Grundlage für die psychische und emotionale Entwicklung schaffen. Erstaunlicherweise bildet dieses winzige menschliche Wesen in den ersten Monaten des Lebens eine eigene psychische Einheit. Es übt fortgeschrittene Hirnfunktionen aus, von denen Hirnwellenmuster zu registrieren sind, die Erwachsene nur während hoher Bewusstheitszustände haben. Dies findet während der REM-Schlafphasen statt (REM = rapid eye movement, schnelle Augenbewegungen bei im Schlaf geschlossenen Augen lassen auf intensive Hirntätigkeit schließen) und mit dieser Intensität nur in den ersten drei oder vier Monaten. Danach nehmen die REM- Schlafphasen ab und es ist eine mehr zyklische Hirnaktivität wie bei älteren Kindern und Erwachsenen zu beobachten."

weitere Blog Einträge anzeigen

Gesundheits Blog
Praxis D. Th. Hoffmann

Die aktuellen Beiträge:

Wachkoma Therapie in Winterberg

Im MärzIm

Im März war ich wieder als Craniosacral Therapeut in Winterberg bei der Wachoma Therapie des PIW e.V. Dieser Verein in Bergneustadt - Neuenothe unterstützt Angehörige von Wachkoma Patienten, die die Pflege selbst übernehmen wollen und zu Hause durchführen möchten. In Ergänzung zu dieser Pflege-Hilfe findet 3 x im Jahr eine intensive 14-tägige Wachkoma Therapie Einheit in Winterberg statt. Hier gehen mehrere Therapeuten und Assistenten mit den Wachkoma Patienten zum Entspannen in körperwarmes Wasser und arbeiten jeweils dann mit etwas anderen Schwerpunkten:

  • Im März lag der Schwerpunkt auf Logopädie in Verbindung mit Craniosacral Therapie
  • im Juni (11. - 25. 6. 2017) liegt der Schwerpunkt ganz auf Cranosacral Therapie im Wasser
  • und im November (5. - 19. 11. 2017) liegt der Schwerpunkt auf Physiotherapie in Verbindung mit Craniosacral Therapie im Wasser.

Die Craniosacral-Therapeuten sind ein eingespieltes Team, jeder von uns hat über die Jahre bereits an etlichen dieser Therapie Einheiten teilgenommen.

Es kommen Menschen, die schwere Schädel-Hirn-Traumen erlitten haben z.B. durch Unfälle, Herzinfarkte oder Gehirnblutungen. Therapie für diese Menschen ist sehr sinnvoll, da sie trotz schwerster Einschränkungen wahrnehmende und empfindende Wesen sind, denen es sichtbar gut tut, wenn sie durch die Therapie im warmen Wasser entspannen können oder z.B. in ihrer Schluckfähigkeit durch Logopädie unterstützt werden. Angehörige berichten, daß diese Therapie wochen- bis monatelang nachwirkt, manche kommen sogar 2 x Jahr.

Das besondere dieser Therapie Wochen ist, daß auch die Angehörigen profitieren - sie bekommen in ihrer belastenden Pflege jedesmal wertvolle Tipps in Form von Gesprächen, Beratungen und individuellen Behandlungen als Teil der Veranstaltung. Angehörige lernen die Wassertherapie an sich selber kennen und haben den/die gleiche/n Therapeuten wie ihr Betroffener. Dadurch entsteht ein sehr direkter Austausch zwischen Angehörigen, Wachkoma Patient und den Therapeuten, aus dem viel sinnvolle Unterstützung entsteht.

Wenn Sie als Angehöriger selbst in solch einer Situation sind und Fragen zu dieser Therapie haben, bitte kontaktieren Sie mich oder wenden Sie sich direkt an den

Patienten im Wachkoma e.V.
Am Heshahn 4
51702 Bergneustadt/Neuenothe
Tel.: 02261 - 94 94 44
Fax: 02261 - 94 94 45
E-Mail info@piw-ev.de


Stillen und Alpha-Nursing

Ja, ich bin Opa geworden und völlig verliebt in das Wesen der Enkelin:

Während der Tage mit ihr ist mir ein Artikel von Mona-Lisa Boyesen über Ihre Erkenntnisse mit den Vorgängen rund um das Stillen eingefallen.

Mona-Lisa Boyesen ist die Tochter der berühmten Gerda Boyesen, bei der ich ca. 1980 meine erste Therapie-Ausbildung gemacht habe. Sie beschreibt, wie sich bei beim Neugeborenen tiefste, seelige Entspannungszustände einstellen - wenn sie dabei nicht gestört werden. Unter Alpha Nursing® versteht sie eine sehr sensible nachgeburtliche Betreuung von Säuglingen.

Sie schreibt: "Obwohl der Organismus zum Zeitpunkt der Geburt für das körperliche Leben vollständig ausgerüstet ist, verbleibt der Säugling noch in einem ätherischen Sein als direkter Fortsetzung des vorgeburtlichen Lebens. Wie im Mutterleib gehen alle Lebens-äußerungen während der Geburt auf das autonome Nervensystem und die entstehungs-geschichtlich älteren Anteile des Gehirns zurück. In den folgenden Monaten steigern sich die neuentwickelten Hirnfunktionen, wenn die Großhirnrinde aktive Muskelarbeit, psychomotorische Koordination, Wahrnehmung und Bewußtheit zunehmend ausübt.

Während dieser enormen inneren Veränderungen lässt sich das Kind tragen und wiegen und schlummert sich durch die Wochen und Monate. Scheinbar gerade eingeschlafen, wacht es zwischendurch auf, um zu trinken und wieder einzuschlafen - ohne Anteilnahme an dem, was um es herum passiert. Indessen setzt sich das Kind auf seine feine und spezifische Art mit dem Anpassungsprozeß auseinander. Körperlich ist es passiv und vollständig abhängig von äußerer Fürsorge. Psychisch ist es allerdings dabei, immer wieder aufs neue seine Energiequellen zu erschließen. Im stillen Halbschlummer ereignen sich bemerkenswerte Prozesse, die die Grundlage für die psychische und emotionale Entwicklung schaffen. Erstaunlicherweise bildet dieses winzige menschliche Wesen in den ersten Monaten des Lebens eine eigene psychische Einheit. Es übt fortgeschrittene Hirnfunktionen aus, von denen Hirnwellenmuster zu registrieren sind, die Erwachsene nur während hoher Bewusstheitszustände haben. Dies findet während der REM-Schlafphasen statt (REM = rapid eye movement, schnelle Augenbewegungen bei im Schlaf geschlossenen Augen lassen auf intensive Hirntätigkeit schließen) und mit dieser Intensität nur in den ersten drei oder vier Monaten. Danach nehmen die REM- Schlafphasen ab und es ist eine mehr zyklische Hirnaktivität wie bei älteren Kindern und Erwachsenen zu beobachten."

weitere Blog Einträge anzeigen