Praxis D. Th. Hoffmann

Eschbachstr. 9, 72218 Wildberg - Schönbronn
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Beiträge zur Gesundheit
Praxis D. Th. Hoffmann

Stillen und Alpha-Nursing

Ja, ich bin Opa geworden und völlig verliebt in das Wesen der Enkelin:

Während der Tage mit ihr ist mir ein Artikel von Mona-Lisa Boyesen über Ihre Erkenntnisse mit den Vorgängen rund um das Stillen eingefallen.

Mona-Lisa Boyesen ist die Tochter der berühmten Gerda Boyesen, bei der ich ca. 1980 meine erste Therapie-Ausbildung gemacht habe. Sie beschreibt, wie sich bei beim Neugeborenen tiefste, seelige Entspannungszustände einstellen - wenn sie dabei nicht gestört werden. Unter Alpha Nursing® versteht sie eine sehr sensible nachgeburtliche Betreuung von Säuglingen.

Sie schreibt: "Obwohl der Organismus zum Zeitpunkt der Geburt für das körperliche Leben vollständig ausgerüstet ist, verbleibt der Säugling noch in einem ätherischen Sein als direkter Fortsetzung des vorgeburtlichen Lebens. Wie im Mutterleib gehen alle Lebens-äußerungen während der Geburt auf das autonome Nervensystem und die entstehungs-geschichtlich älteren Anteile des Gehirns zurück. In den folgenden Monaten steigern sich die neuentwickelten Hirnfunktionen, wenn die Großhirnrinde aktive Muskelarbeit, psychomotorische Koordination, Wahrnehmung und Bewußtheit zunehmend ausübt.

Während dieser enormen inneren Veränderungen lässt sich das Kind tragen und wiegen und schlummert sich durch die Wochen und Monate. Scheinbar gerade eingeschlafen, wacht es zwischendurch auf, um zu trinken und wieder einzuschlafen - ohne Anteilnahme an dem, was um es herum passiert. Indessen setzt sich das Kind auf seine feine und spezifische Art mit dem Anpassungsprozeß auseinander. Körperlich ist es passiv und vollständig abhängig von äußerer Fürsorge. Psychisch ist es allerdings dabei, immer wieder aufs neue seine Energiequellen zu erschließen. Im stillen Halbschlummer ereignen sich bemerkenswerte Prozesse, die die Grundlage für die psychische und emotionale Entwicklung schaffen. Erstaunlicherweise bildet dieses winzige menschliche Wesen in den ersten Monaten des Lebens eine eigene psychische Einheit. Es übt fortgeschrittene Hirnfunktionen aus, von denen Hirnwellenmuster zu registrieren sind, die Erwachsene nur während hoher Bewusstheitszustände haben. Dies findet während der REM-Schlafphasen statt (REM = rapid eye movement, schnelle Augenbewegungen bei im Schlaf geschlossenen Augen lassen auf intensive Hirntätigkeit schließen) und mit dieser Intensität nur in den ersten drei oder vier Monaten. Danach nehmen die REM- Schlafphasen ab und es ist eine mehr zyklische Hirnaktivität wie bei älteren Kindern und Erwachsenen zu beobachten."

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Mona-Lisa Boyesen ist die Tochter der berühmten Gerda Boyesen, bei der ich ca. 1980 meine erste Therapie-Ausbildung gemacht habe. Sie beschreibt, wie sich bei beim Neugeborenen tiefste, seelige Entspannungszustände einstellen - wenn sie dabei nicht gestört werden. Unter Alpha Nursing® versteht sie eine sehr sensible nachgeburtliche Betreuung von Säuglingen.

Sie schreibt: "Obwohl der Organismus zum Zeitpunkt der Geburt für das körperliche Leben vollständig ausgerüstet ist, verbleibt der Säugling noch in einem ätherischen Sein als direkter Fortsetzung des vorgeburtlichen Lebens. Wie im Mutterleib gehen alle Lebens-äußerungen während der Geburt auf das autonome Nervensystem und die entstehungs-geschichtlich älteren Anteile des Gehirns zurück. In den folgenden Monaten steigern sich die neuentwickelten Hirnfunktionen, wenn die Großhirnrinde aktive Muskelarbeit, psychomotorische Koordination, Wahrnehmung und Bewußtheit zunehmend ausübt.

Während dieser enormen inneren Veränderungen lässt sich das Kind tragen und wiegen und schlummert sich durch die Wochen und Monate. Scheinbar gerade eingeschlafen, wacht es zwischendurch auf, um zu trinken und wieder einzuschlafen - ohne Anteilnahme an dem, was um es herum passiert. Indessen setzt sich das Kind auf seine feine und spezifische Art mit dem Anpassungsprozeß auseinander. Körperlich ist es passiv und vollständig abhängig von äußerer Fürsorge. Psychisch ist es allerdings dabei, immer wieder aufs neue seine Energiequellen zu erschließen. Im stillen Halbschlummer ereignen sich bemerkenswerte Prozesse, die die Grundlage für die psychische und emotionale Entwicklung schaffen. Erstaunlicherweise bildet dieses winzige menschliche Wesen in den ersten Monaten des Lebens eine eigene psychische Einheit. Es übt fortgeschrittene Hirnfunktionen aus, von denen Hirnwellenmuster zu registrieren sind, die Erwachsene nur während hoher Bewusstheitszustände haben. Dies findet während der REM-Schlafphasen statt (REM = rapid eye movement, schnelle Augenbewegungen bei im Schlaf geschlossenen Augen lassen auf intensive Hirntätigkeit schließen) und mit dieser Intensität nur in den ersten drei oder vier Monaten. Danach nehmen die REM- Schlafphasen ab und es ist eine mehr zyklische Hirnaktivität wie bei älteren Kindern und Erwachsenen zu beobachten."

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