Praxis D. Th. Hoffmann

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Beiträge zur Gesundheit
Praxis D. Th. Hoffmann

Blähungen und Dreimonatskoliken

Nach der Geburt lernt das Baby, die von außen kommende, fremde Nahrung zu verdauen und so umzuwandeln, dass sein Körper sie verwerten kann. Die Darmflora bildet sich erst und der Geburtsvorgang ist eine erste Kontaktstelle für Laktobazillen und Bifidobakterien. Das ist eine große Herausforderung für den Darm und den noch nicht ausgereiften Organismus und kann anfangs Probleme wie Blähungen oder 3 Monatskoliken bereiten. Zusätzlich muß das Baby die vielen täglichen Eindrücke verdauen und seinen eigenen Rhythmus finden. Auch können Nachwirkungen der Geburt daran beteiligt sein (siehe weiter unten im Beitrag).

Eine tägliche Einreibung des ganzen Körpers mit Malvenöl haben sich bewährt. Das angenehm duftende Malvenöl enthält unter anderem Blütenauszüge aus Malve, Johanniskraut, Holunder, Linde und Schlehen, die sanft durchwärmen und bei nervöser Erschöpfung helfen.

Bei ausgeprägten, regelmäßigen Schreiattacken durch Blähungen helfen Carum carvi Kinderzäpfchen. Sie enthalten bewährte verdauungs-fördernde Heilpflanzen wie Kümmel und Kamille. Die Gabe sollte konsequent über eine Woche erfolgen, damit sich der Organismus des Kindes umstellen kann.

Homöopathische Mittel können auch eine gute Hilfe in dieser Phase sein. Frau Motti der Kloster Apotheke in Hirsau, die auch Heilpraktikerin ist, hat eine hilfreiche Liste homöopathischer Mittel wie in einer kleinen Hausapotheke zur Verfügung gestellt - die grün hervorgehobenen können spezial bei Bauchproblemen hilfreich sein. Die können Sie hier herunterladen. Eine sehr klare Homepage mit Erklärungen der homöopathischen Mittel finden Sie hier.

Eine ganz andere Betrachtungsweise ist es, die Geburt miteinzubeziehen. Denn oft wird ein Überstrecken beschrieben, das von unruhigen, fast suchenden Bewegungen des Kopfes begleitet wird. Wenn ein Kind viel weint und starke Unruhe zeigt oder wenn der Säugling auf die Beschreibung der Geburt mit dem Verziehen des Gesichts, mit Fuchteln und Strampeln sowie entsprechenden Lautäußerungen zu reagieren scheint, können das auch Nachwirkungen der Geburt sein. Dann empfehlen sich einerseits entspannende feinfühlige Arbeit am Hinterkopf mit Craniosacral Therapie und / oder daß die Mutter in einer einfühlsamen Atmosphäre dem Baby von der eigenen Geburt erzählt.

Bei Fragen dazu unterstütze ich Sie gerne.

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Nach der Geburt lernt das Baby, die von außen kommende, fremde Nahrung zu verdauen und so umzuwandeln, dass sein Körper sie verwerten kann. Die Darmflora bildet sich erst und der Geburtsvorgang ist eine erste Kontaktstelle für Laktobazillen und Bifidobakterien. Das ist eine große Herausforderung für den Darm und den noch nicht ausgereiften Organismus und kann anfangs Probleme wie Blähungen oder 3 Monatskoliken bereiten. Zusätzlich muß das Baby die vielen täglichen Eindrücke verdauen und seinen eigenen Rhythmus finden. Auch können Nachwirkungen der Geburt daran beteiligt sein (siehe weiter unten im Beitrag).

Eine tägliche Einreibung des ganzen Körpers mit Malvenöl haben sich bewährt. Das angenehm duftende Malvenöl enthält unter anderem Blütenauszüge aus Malve, Johanniskraut, Holunder, Linde und Schlehen, die sanft durchwärmen und bei nervöser Erschöpfung helfen.

Bei ausgeprägten, regelmäßigen Schreiattacken durch Blähungen helfen Carum carvi Kinderzäpfchen. Sie enthalten bewährte verdauungs-fördernde Heilpflanzen wie Kümmel und Kamille. Die Gabe sollte konsequent über eine Woche erfolgen, damit sich der Organismus des Kindes umstellen kann.

Homöopathische Mittel können auch eine gute Hilfe in dieser Phase sein. Frau Motti der Kloster Apotheke in Hirsau, die auch Heilpraktikerin ist, hat eine hilfreiche Liste homöopathischer Mittel wie in einer kleinen Hausapotheke zur Verfügung gestellt - die grün hervorgehobenen können spezial bei Bauchproblemen hilfreich sein. Die können Sie hier herunterladen. Eine sehr klare Homepage mit Erklärungen der homöopathischen Mittel finden Sie hier.

Eine ganz andere Betrachtungsweise ist es, die Geburt miteinzubeziehen. Denn oft wird ein Überstrecken beschrieben, das von unruhigen, fast suchenden Bewegungen des Kopfes begleitet wird. Wenn ein Kind viel weint und starke Unruhe zeigt oder wenn der Säugling auf die Beschreibung der Geburt mit dem Verziehen des Gesichts, mit Fuchteln und Strampeln sowie entsprechenden Lautäußerungen zu reagieren scheint, können das auch Nachwirkungen der Geburt sein. Dann empfehlen sich einerseits entspannende feinfühlige Arbeit am Hinterkopf mit Craniosacral Therapie und / oder daß die Mutter in einer einfühlsamen Atmosphäre dem Baby von der eigenen Geburt erzählt.

Bei Fragen dazu unterstütze ich Sie gerne.

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