Praxis D. Th. Hoffmann

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Beiträge zur Gesundheit
Praxis D. Th. Hoffmann

Wachkoma Therapie in Winterberg

Im MärzIm

Im März war ich wieder als Craniosacral Therapeut in Winterberg bei der Wachoma Therapie des PIW e.V. Dieser Verein in Bergneustadt - Neuenothe unterstützt Angehörige von Wachkoma Patienten, die die Pflege selbst übernehmen wollen und zu Hause durchführen möchten. In Ergänzung zu dieser Pflege-Hilfe findet 3 x im Jahr eine intensive 14-tägige Wachkoma Therapie Einheit in Winterberg statt. Hier gehen mehrere Therapeuten und Assistenten mit den Wachkoma Patienten zum Entspannen in körperwarmes Wasser und arbeiten jeweils dann mit etwas anderen Schwerpunkten:

  • Im März lag der Schwerpunkt auf Logopädie in Verbindung mit Craniosacral Therapie
  • im Juni (11. - 25. 6. 2017) liegt der Schwerpunkt ganz auf Cranosacral Therapie im Wasser
  • und im November (5. - 19. 11. 2017) liegt der Schwerpunkt auf Physiotherapie in Verbindung mit Craniosacral Therapie im Wasser.

Die Craniosacral-Therapeuten sind ein eingespieltes Team, jeder von uns hat über die Jahre bereits an etlichen dieser Therapie Einheiten teilgenommen.

Es kommen Menschen, die schwere Schädel-Hirn-Traumen erlitten haben z.B. durch Unfälle, Herzinfarkte oder Gehirnblutungen. Therapie für diese Menschen ist sehr sinnvoll, da sie trotz schwerster Einschränkungen wahrnehmende und empfindende Wesen sind, denen es sichtbar gut tut, wenn sie durch die Therapie im warmen Wasser entspannen können oder z.B. in ihrer Schluckfähigkeit durch Logopädie unterstützt werden. Angehörige berichten, daß diese Therapie wochen- bis monatelang nachwirkt, manche kommen sogar 2 x Jahr.

Das besondere dieser Therapie Wochen ist, daß auch die Angehörigen profitieren - sie bekommen in ihrer belastenden Pflege jedesmal wertvolle Tipps in Form von Gesprächen, Beratungen und individuellen Behandlungen als Teil der Veranstaltung. Angehörige lernen die Wassertherapie an sich selber kennen und haben den/die gleiche/n Therapeuten wie ihr Betroffener. Dadurch entsteht ein sehr direkter Austausch zwischen Angehörigen, Wachkoma Patient und den Therapeuten, aus dem viel sinnvolle Unterstützung entsteht.

Wenn Sie als Angehöriger selbst in solch einer Situation sind und Fragen zu dieser Therapie haben, bitte kontaktieren Sie mich oder wenden Sie sich direkt an den

Patienten im Wachkoma e.V.
Am Heshahn 4
51702 Bergneustadt/Neuenothe
Tel.: 02261 - 94 94 44
Fax: 02261 - 94 94 45
E-Mail info@piw-ev.de


Von Herz zu Herz: Biodynamische Craniosacral Behandlungen

Das ist Michael Shea, der "Cranio" Lehrer, von dem ich bisher am meisten gelernt habe über die sog. Primäre Respiration, die Arterienarbeit und erweiterte biodynamische Craniosacral Behandlungen. Auch gibt er Kinder-Behandlungs-Kurse, bei denen ich 2017 assistieren darf:

"In diesem Kurs fokussieren wir uns auf die Arbeit mit dem CVS von Neugeborenen. Nachdem die Nabelschnur durchtrennt wurde, geht das Herz des Neugeborenen durch tiefgreifende Veränderungen hindurch, da jetzt die Lungenatmung beginnt. Wir schauen uns die Details des Gefäßsystems an, welche evaluiert und behandelt werden müssen, um das Wachstum und die Entwicklung des Babys optimal zu fördern. Zusätzlich lernen wir etwas über den Schluck-Saug-Atem-Reflex in Beziehung zur cranialen Basis.

Des Weiteren erforschen wir die vier Arten von Anbindung zwischen Mutter und Baby. Durch diese Anbindung wächst das Gehirn des Babys. Wir lernen, wie wir das Herz mit dem Gehirn ausbalancieren können und somit die Beziehung des Kindes unterstützen können, die es mit der versorgenden Person aufbaut. Primäre Respiration und Stille bleiben dabei die höchste Priorität für den therapeutischen Prozess in dieser sensiblen Lebensphase."

Die komplette PDF Kursbeschreibung 2017 finden Sie hier finden Sie hier

Blähungen und Dreimonatskoliken

Nach der Geburt lernt das Baby, die von außen kommende, fremde Nahrung zu verdauen und so umzuwandeln, dass sein Körper sie verwerten kann. Die Darmflora bildet sich erst und der Geburtsvorgang ist eine erste Kontaktstelle für Laktobazillen und Bifidobakterien. Das ist eine große Herausforderung für den Darm und den noch nicht ausgereiften Organismus und kann anfangs Probleme wie Blähungen oder 3 Monatskoliken bereiten. Zusätzlich muß das Baby die vielen täglichen Eindrücke verdauen und seinen eigenen Rhythmus finden. Auch können Nachwirkungen der Geburt daran beteiligt sein (siehe weiter unten im Beitrag).

Eine tägliche Einreibung des ganzen Körpers mit Malvenöl haben sich bewährt. Das angenehm duftende Malvenöl enthält unter anderem Blütenauszüge aus Malve, Johanniskraut, Holunder, Linde und Schlehen, die sanft durchwärmen und bei nervöser Erschöpfung helfen.

Bei ausgeprägten, regelmäßigen Schreiattacken durch Blähungen helfen Carum carvi Kinderzäpfchen. Sie enthalten bewährte verdauungs-fördernde Heilpflanzen wie Kümmel und Kamille. Die Gabe sollte konsequent über eine Woche erfolgen, damit sich der Organismus des Kindes umstellen kann.

Homöopathische Mittel können auch eine gute Hilfe in dieser Phase sein. Frau Motti der Kloster Apotheke in Hirsau, die auch Heilpraktikerin ist, hat eine hilfreiche Liste homöopathischer Mittel wie in einer kleinen Hausapotheke zur Verfügung gestellt - die grün hervorgehobenen können spezial bei Bauchproblemen hilfreich sein. Die können Sie hier herunterladen. Eine sehr klare Homepage mit Erklärungen der homöopathischen Mittel finden Sie hier.

Eine ganz andere Betrachtungsweise ist es, die Geburt miteinzubeziehen. Denn oft wird ein Überstrecken beschrieben, das von unruhigen, fast suchenden Bewegungen des Kopfes begleitet wird. Wenn ein Kind viel weint und starke Unruhe zeigt oder wenn der Säugling auf die Beschreibung der Geburt mit dem Verziehen des Gesichts, mit Fuchteln und Strampeln sowie entsprechenden Lautäußerungen zu reagieren scheint, können das auch Nachwirkungen der Geburt sein. Dann empfehlen sich einerseits entspannende feinfühlige Arbeit am Hinterkopf mit Craniosacral Therapie und / oder daß die Mutter in einer einfühlsamen Atmosphäre dem Baby von der eigenen Geburt erzählt.

Bei Fragen dazu unterstütze ich Sie gerne.

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Wachkoma Therapie in Winterberg

Im MärzIm

Im März war ich wieder als Craniosacral Therapeut in Winterberg bei der Wachoma Therapie des PIW e.V. Dieser Verein in Bergneustadt - Neuenothe unterstützt Angehörige von Wachkoma Patienten, die die Pflege selbst übernehmen wollen und zu Hause durchführen möchten. In Ergänzung zu dieser Pflege-Hilfe findet 3 x im Jahr eine intensive 14-tägige Wachkoma Therapie Einheit in Winterberg statt. Hier gehen mehrere Therapeuten und Assistenten mit den Wachkoma Patienten zum Entspannen in körperwarmes Wasser und arbeiten jeweils dann mit etwas anderen Schwerpunkten:

  • Im März lag der Schwerpunkt auf Logopädie in Verbindung mit Craniosacral Therapie
  • im Juni (11. - 25. 6. 2017) liegt der Schwerpunkt ganz auf Cranosacral Therapie im Wasser
  • und im November (5. - 19. 11. 2017) liegt der Schwerpunkt auf Physiotherapie in Verbindung mit Craniosacral Therapie im Wasser.

Die Craniosacral-Therapeuten sind ein eingespieltes Team, jeder von uns hat über die Jahre bereits an etlichen dieser Therapie Einheiten teilgenommen.

Es kommen Menschen, die schwere Schädel-Hirn-Traumen erlitten haben z.B. durch Unfälle, Herzinfarkte oder Gehirnblutungen. Therapie für diese Menschen ist sehr sinnvoll, da sie trotz schwerster Einschränkungen wahrnehmende und empfindende Wesen sind, denen es sichtbar gut tut, wenn sie durch die Therapie im warmen Wasser entspannen können oder z.B. in ihrer Schluckfähigkeit durch Logopädie unterstützt werden. Angehörige berichten, daß diese Therapie wochen- bis monatelang nachwirkt, manche kommen sogar 2 x Jahr.

Das besondere dieser Therapie Wochen ist, daß auch die Angehörigen profitieren - sie bekommen in ihrer belastenden Pflege jedesmal wertvolle Tipps in Form von Gesprächen, Beratungen und individuellen Behandlungen als Teil der Veranstaltung. Angehörige lernen die Wassertherapie an sich selber kennen und haben den/die gleiche/n Therapeuten wie ihr Betroffener. Dadurch entsteht ein sehr direkter Austausch zwischen Angehörigen, Wachkoma Patient und den Therapeuten, aus dem viel sinnvolle Unterstützung entsteht.

Wenn Sie als Angehöriger selbst in solch einer Situation sind und Fragen zu dieser Therapie haben, bitte kontaktieren Sie mich oder wenden Sie sich direkt an den

Patienten im Wachkoma e.V.
Am Heshahn 4
51702 Bergneustadt/Neuenothe
Tel.: 02261 - 94 94 44
Fax: 02261 - 94 94 45
E-Mail info@piw-ev.de


Von Herz zu Herz: Biodynamische Craniosacral Behandlungen

Das ist Michael Shea, der "Cranio" Lehrer, von dem ich bisher am meisten gelernt habe über die sog. Primäre Respiration, die Arterienarbeit und erweiterte biodynamische Craniosacral Behandlungen. Auch gibt er Kinder-Behandlungs-Kurse, bei denen ich 2017 assistieren darf:

"In diesem Kurs fokussieren wir uns auf die Arbeit mit dem CVS von Neugeborenen. Nachdem die Nabelschnur durchtrennt wurde, geht das Herz des Neugeborenen durch tiefgreifende Veränderungen hindurch, da jetzt die Lungenatmung beginnt. Wir schauen uns die Details des Gefäßsystems an, welche evaluiert und behandelt werden müssen, um das Wachstum und die Entwicklung des Babys optimal zu fördern. Zusätzlich lernen wir etwas über den Schluck-Saug-Atem-Reflex in Beziehung zur cranialen Basis.

Des Weiteren erforschen wir die vier Arten von Anbindung zwischen Mutter und Baby. Durch diese Anbindung wächst das Gehirn des Babys. Wir lernen, wie wir das Herz mit dem Gehirn ausbalancieren können und somit die Beziehung des Kindes unterstützen können, die es mit der versorgenden Person aufbaut. Primäre Respiration und Stille bleiben dabei die höchste Priorität für den therapeutischen Prozess in dieser sensiblen Lebensphase."

Die komplette PDF Kursbeschreibung 2017 finden Sie hier finden Sie hier

Blähungen und Dreimonatskoliken

Nach der Geburt lernt das Baby, die von außen kommende, fremde Nahrung zu verdauen und so umzuwandeln, dass sein Körper sie verwerten kann. Die Darmflora bildet sich erst und der Geburtsvorgang ist eine erste Kontaktstelle für Laktobazillen und Bifidobakterien. Das ist eine große Herausforderung für den Darm und den noch nicht ausgereiften Organismus und kann anfangs Probleme wie Blähungen oder 3 Monatskoliken bereiten. Zusätzlich muß das Baby die vielen täglichen Eindrücke verdauen und seinen eigenen Rhythmus finden. Auch können Nachwirkungen der Geburt daran beteiligt sein (siehe weiter unten im Beitrag).

Eine tägliche Einreibung des ganzen Körpers mit Malvenöl haben sich bewährt. Das angenehm duftende Malvenöl enthält unter anderem Blütenauszüge aus Malve, Johanniskraut, Holunder, Linde und Schlehen, die sanft durchwärmen und bei nervöser Erschöpfung helfen.

Bei ausgeprägten, regelmäßigen Schreiattacken durch Blähungen helfen Carum carvi Kinderzäpfchen. Sie enthalten bewährte verdauungs-fördernde Heilpflanzen wie Kümmel und Kamille. Die Gabe sollte konsequent über eine Woche erfolgen, damit sich der Organismus des Kindes umstellen kann.

Homöopathische Mittel können auch eine gute Hilfe in dieser Phase sein. Frau Motti der Kloster Apotheke in Hirsau, die auch Heilpraktikerin ist, hat eine hilfreiche Liste homöopathischer Mittel wie in einer kleinen Hausapotheke zur Verfügung gestellt - die grün hervorgehobenen können spezial bei Bauchproblemen hilfreich sein. Die können Sie hier herunterladen. Eine sehr klare Homepage mit Erklärungen der homöopathischen Mittel finden Sie hier.

Eine ganz andere Betrachtungsweise ist es, die Geburt miteinzubeziehen. Denn oft wird ein Überstrecken beschrieben, das von unruhigen, fast suchenden Bewegungen des Kopfes begleitet wird. Wenn ein Kind viel weint und starke Unruhe zeigt oder wenn der Säugling auf die Beschreibung der Geburt mit dem Verziehen des Gesichts, mit Fuchteln und Strampeln sowie entsprechenden Lautäußerungen zu reagieren scheint, können das auch Nachwirkungen der Geburt sein. Dann empfehlen sich einerseits entspannende feinfühlige Arbeit am Hinterkopf mit Craniosacral Therapie und / oder daß die Mutter in einer einfühlsamen Atmosphäre dem Baby von der eigenen Geburt erzählt.

Bei Fragen dazu unterstütze ich Sie gerne.

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