Praxis D. Th. Hoffmann

Eschbachstr. 9, 72218 Wildberg - Schönbronn
Telefon 07054 - 94204

Beiträge zur Gesundheit
Praxis D. Th. Hoffmann

Von Herz zu Herz: Biodynamische Craniosacral Behandlungen

Das ist Michael Shea, der "Cranio" Lehrer, von dem ich bisher am meisten gelernt habe über die sog. Primäre Respiration, die Arterienarbeit und erweiterte biodynamische Craniosacral Behandlungen. Auch gibt er Kinder-Behandlungs-Kurse, bei denen ich 2017 assistieren darf:

"In diesem Kurs fokussieren wir uns auf die Arbeit mit dem CVS von Neugeborenen. Nachdem die Nabelschnur durchtrennt wurde, geht das Herz des Neugeborenen durch tiefgreifende Veränderungen hindurch, da jetzt die Lungenatmung beginnt. Wir schauen uns die Details des Gefäßsystems an, welche evaluiert und behandelt werden müssen, um das Wachstum und die Entwicklung des Babys optimal zu fördern. Zusätzlich lernen wir etwas über den Schluck-Saug-Atem-Reflex in Beziehung zur cranialen Basis.

Des Weiteren erforschen wir die vier Arten von Anbindung zwischen Mutter und Baby. Durch diese Anbindung wächst das Gehirn des Babys. Wir lernen, wie wir das Herz mit dem Gehirn ausbalancieren können und somit die Beziehung des Kindes unterstützen können, die es mit der versorgenden Person aufbaut. Primäre Respiration und Stille bleiben dabei die höchste Priorität für den therapeutischen Prozess in dieser sensiblen Lebensphase."

Die komplette PDF Kursbeschreibung 2017 finden Sie hier finden Sie hier

Blähungen und Dreimonatskoliken

Nach der Geburt lernt das Baby, die von außen kommende, fremde Nahrung zu verdauen und so umzuwandeln, dass sein Körper sie verwerten kann. Die Darmflora bildet sich erst und der Geburtsvorgang ist eine erste Kontaktstelle für Laktobazillen und Bifidobakterien. Das ist eine große Herausforderung für den Darm und den noch nicht ausgereiften Organismus und kann anfangs Probleme wie Blähungen oder 3 Monatskoliken bereiten. Zusätzlich muß das Baby die vielen täglichen Eindrücke verdauen und seinen eigenen Rhythmus finden. Auch können Nachwirkungen der Geburt daran beteiligt sein (siehe weiter unten im Beitrag).

Eine tägliche Einreibung des ganzen Körpers mit Malvenöl haben sich bewährt. Das angenehm duftende Malvenöl enthält unter anderem Blütenauszüge aus Malve, Johanniskraut, Holunder, Linde und Schlehen, die sanft durchwärmen und bei nervöser Erschöpfung helfen.

Bei ausgeprägten, regelmäßigen Schreiattacken durch Blähungen helfen Carum carvi Kinderzäpfchen. Sie enthalten bewährte verdauungs-fördernde Heilpflanzen wie Kümmel und Kamille. Die Gabe sollte konsequent über eine Woche erfolgen, damit sich der Organismus des Kindes umstellen kann.

Homöopathische Mittel können auch eine gute Hilfe in dieser Phase sein. Frau Motti der Kloster Apotheke in Hirsau, die auch Heilpraktikerin ist, hat eine hilfreiche Liste homöopathischer Mittel wie in einer kleinen Hausapotheke zur Verfügung gestellt - die grün hervorgehobenen können spezial bei Bauchproblemen hilfreich sein. Die können Sie hier herunterladen. Eine sehr klare Homepage mit Erklärungen der homöopathischen Mittel finden Sie hier.

Eine ganz andere Betrachtungsweise ist es, die Geburt miteinzubeziehen. Denn oft wird ein Überstrecken beschrieben, das von unruhigen, fast suchenden Bewegungen des Kopfes begleitet wird. Wenn ein Kind viel weint und starke Unruhe zeigt oder wenn der Säugling auf die Beschreibung der Geburt mit dem Verziehen des Gesichts, mit Fuchteln und Strampeln sowie entsprechenden Lautäußerungen zu reagieren scheint, können das auch Nachwirkungen der Geburt sein. Dann empfehlen sich einerseits entspannende feinfühlige Arbeit am Hinterkopf mit Craniosacral Therapie und / oder daß die Mutter in einer einfühlsamen Atmosphäre dem Baby von der eigenen Geburt erzählt.

Bei Fragen dazu unterstütze ich Sie gerne.

Beseelt vom Ziel den Augenblick genießen

"Dann geh ich noch dorthin, dann mach ich noch das ... und werde mich ganz toll fühlen". Während ich das oder ähnliches denke, fühle ich mich vielleicht ganz beseelt von den Möglichkeiten, mir in bunten Farben auszumalen, was ich machen werde, um mich richtig gut zu fühlen.

Ich könnte allerdings auch den Moment genießen und sehen, wie ich ich mich freue, etwas in der Zukunft zu erreichen. Jetzt freue ich mich, über etwas nachzudenken, was noch nicht ist. Jetzt erfüllt es mich, dies oder jenes erreichen zu wollen. Jetzt lebe ich in der Fantasie, daß es mir auf irgendeine Weise gut geht, jetzt jagen mich diese Gedanken in die Zukunft. Jetzt kribbelt es vor Freude, dieses oder jenes erleben zu werden. Jetzt fühle ich mich wohl, wenn ich daran denke. Jetzt.

Jetzt mache ich mir Gedanken, was ich vielleicht sagen werde. Jetzt denke ich Möglichkeiten durch. Jetzt fühle ich mich, wenn ich an etwas denke, was ich unbedingt erreichen will. Jetzt erlebe ich Begeisterung für ein Ziel. Jetzt male ich mir aus, wie es sein wird.

Nichts ist falsch daran, es passiert laufend. Es geht nur darum zu wissen, wo ich innerlich bin - jetzt findet in mir die Bewegung in die Zukunft statt. Jetzt träume ich davon, reich zu sein, glücklich zu werden, ein erfülltes Leben zu genießen. Jetzt reibe ich mir innerlich die Hände aneinander, jetzt freue ich mich darauf ... Jetzt mache ich das

Stillen und Alpha-Nursing

Ja, ich bin Opa geworden und völlig verliebt in das Wesen der Enkelin:

Während der Tage mit ihr ist mir ein Artikel von Mona-Lisa Boyesen über Ihre Erkenntnisse mit den Vorgängen rund um das Stillen eingefallen.

Mona-Lisa Boyesen ist die Tochter der berühmten Gerda Boyesen, bei der ich ca. 1980 meine erste Therapie-Ausbildung gemacht habe. Sie beschreibt, wie sich bei beim Neugeborenen tiefste, seelige Entspannungszustände einstellen - wenn sie dabei nicht gestört werden. Unter Alpha Nursing® versteht sie eine sehr sensible nachgeburtliche Betreuung von Säuglingen.

Sie schreibt: "Obwohl der Organismus zum Zeitpunkt der Geburt für das körperliche Leben vollständig ausgerüstet ist, verbleibt der Säugling noch in einem ätherischen Sein als direkter Fortsetzung des vorgeburtlichen Lebens. Wie im Mutterleib gehen alle Lebens-äußerungen während der Geburt auf das autonome Nervensystem und die entstehungs-geschichtlich älteren Anteile des Gehirns zurück. In den folgenden Monaten steigern sich die neuentwickelten Hirnfunktionen, wenn die Großhirnrinde aktive Muskelarbeit, psychomotorische Koordination, Wahrnehmung und Bewußtheit zunehmend ausübt.

Während dieser enormen inneren Veränderungen lässt sich das Kind tragen und wiegen und schlummert sich durch die Wochen und Monate. Scheinbar gerade eingeschlafen, wacht es zwischendurch auf, um zu trinken und wieder einzuschlafen - ohne Anteilnahme an dem, was um es herum passiert. Indessen setzt sich das Kind auf seine feine und spezifische Art mit dem Anpassungsprozeß auseinander. Körperlich ist es passiv und vollständig abhängig von äußerer Fürsorge. Psychisch ist es allerdings dabei, immer wieder aufs neue seine Energiequellen zu erschließen. Im stillen Halbschlummer ereignen sich bemerkenswerte Prozesse, die die Grundlage für die psychische und emotionale Entwicklung schaffen. Erstaunlicherweise bildet dieses winzige menschliche Wesen in den ersten Monaten des Lebens eine eigene psychische Einheit. Es übt fortgeschrittene Hirnfunktionen aus, von denen Hirnwellenmuster zu registrieren sind, die Erwachsene nur während hoher Bewusstheitszustände haben. Dies findet während der REM-Schlafphasen statt (REM = rapid eye movement, schnelle Augenbewegungen bei im Schlaf geschlossenen Augen lassen auf intensive Hirntätigkeit schließen) und mit dieser Intensität nur in den ersten drei oder vier Monaten. Danach nehmen die REM- Schlafphasen ab und es ist eine mehr zyklische Hirnaktivität wie bei älteren Kindern und Erwachsenen zu beobachten."

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Das ist Michael Shea, der "Cranio" Lehrer, von dem ich bisher am meisten gelernt habe über die sog. Primäre Respiration, die Arterienarbeit und erweiterte biodynamische Craniosacral Behandlungen. Auch gibt er Kinder-Behandlungs-Kurse, bei denen ich 2017 assistieren darf:

"In diesem Kurs fokussieren wir uns auf die Arbeit mit dem CVS von Neugeborenen. Nachdem die Nabelschnur durchtrennt wurde, geht das Herz des Neugeborenen durch tiefgreifende Veränderungen hindurch, da jetzt die Lungenatmung beginnt. Wir schauen uns die Details des Gefäßsystems an, welche evaluiert und behandelt werden müssen, um das Wachstum und die Entwicklung des Babys optimal zu fördern. Zusätzlich lernen wir etwas über den Schluck-Saug-Atem-Reflex in Beziehung zur cranialen Basis.

Des Weiteren erforschen wir die vier Arten von Anbindung zwischen Mutter und Baby. Durch diese Anbindung wächst das Gehirn des Babys. Wir lernen, wie wir das Herz mit dem Gehirn ausbalancieren können und somit die Beziehung des Kindes unterstützen können, die es mit der versorgenden Person aufbaut. Primäre Respiration und Stille bleiben dabei die höchste Priorität für den therapeutischen Prozess in dieser sensiblen Lebensphase."

Die komplette PDF Kursbeschreibung 2017 finden Sie hier finden Sie hier

Blähungen und Dreimonatskoliken

Nach der Geburt lernt das Baby, die von außen kommende, fremde Nahrung zu verdauen und so umzuwandeln, dass sein Körper sie verwerten kann. Die Darmflora bildet sich erst und der Geburtsvorgang ist eine erste Kontaktstelle für Laktobazillen und Bifidobakterien. Das ist eine große Herausforderung für den Darm und den noch nicht ausgereiften Organismus und kann anfangs Probleme wie Blähungen oder 3 Monatskoliken bereiten. Zusätzlich muß das Baby die vielen täglichen Eindrücke verdauen und seinen eigenen Rhythmus finden. Auch können Nachwirkungen der Geburt daran beteiligt sein (siehe weiter unten im Beitrag).

Eine tägliche Einreibung des ganzen Körpers mit Malvenöl haben sich bewährt. Das angenehm duftende Malvenöl enthält unter anderem Blütenauszüge aus Malve, Johanniskraut, Holunder, Linde und Schlehen, die sanft durchwärmen und bei nervöser Erschöpfung helfen.

Bei ausgeprägten, regelmäßigen Schreiattacken durch Blähungen helfen Carum carvi Kinderzäpfchen. Sie enthalten bewährte verdauungs-fördernde Heilpflanzen wie Kümmel und Kamille. Die Gabe sollte konsequent über eine Woche erfolgen, damit sich der Organismus des Kindes umstellen kann.

Homöopathische Mittel können auch eine gute Hilfe in dieser Phase sein. Frau Motti der Kloster Apotheke in Hirsau, die auch Heilpraktikerin ist, hat eine hilfreiche Liste homöopathischer Mittel wie in einer kleinen Hausapotheke zur Verfügung gestellt - die grün hervorgehobenen können spezial bei Bauchproblemen hilfreich sein. Die können Sie hier herunterladen. Eine sehr klare Homepage mit Erklärungen der homöopathischen Mittel finden Sie hier.

Eine ganz andere Betrachtungsweise ist es, die Geburt miteinzubeziehen. Denn oft wird ein Überstrecken beschrieben, das von unruhigen, fast suchenden Bewegungen des Kopfes begleitet wird. Wenn ein Kind viel weint und starke Unruhe zeigt oder wenn der Säugling auf die Beschreibung der Geburt mit dem Verziehen des Gesichts, mit Fuchteln und Strampeln sowie entsprechenden Lautäußerungen zu reagieren scheint, können das auch Nachwirkungen der Geburt sein. Dann empfehlen sich einerseits entspannende feinfühlige Arbeit am Hinterkopf mit Craniosacral Therapie und / oder daß die Mutter in einer einfühlsamen Atmosphäre dem Baby von der eigenen Geburt erzählt.

Bei Fragen dazu unterstütze ich Sie gerne.

Beseelt vom Ziel den Augenblick genießen

"Dann geh ich noch dorthin, dann mach ich noch das ... und werde mich ganz toll fühlen". Während ich das oder ähnliches denke, fühle ich mich vielleicht ganz beseelt von den Möglichkeiten, mir in bunten Farben auszumalen, was ich machen werde, um mich richtig gut zu fühlen.

Ich könnte allerdings auch den Moment genießen und sehen, wie ich ich mich freue, etwas in der Zukunft zu erreichen. Jetzt freue ich mich, über etwas nachzudenken, was noch nicht ist. Jetzt erfüllt es mich, dies oder jenes erreichen zu wollen. Jetzt lebe ich in der Fantasie, daß es mir auf irgendeine Weise gut geht, jetzt jagen mich diese Gedanken in die Zukunft. Jetzt kribbelt es vor Freude, dieses oder jenes erleben zu werden. Jetzt fühle ich mich wohl, wenn ich daran denke. Jetzt.

Jetzt mache ich mir Gedanken, was ich vielleicht sagen werde. Jetzt denke ich Möglichkeiten durch. Jetzt fühle ich mich, wenn ich an etwas denke, was ich unbedingt erreichen will. Jetzt erlebe ich Begeisterung für ein Ziel. Jetzt male ich mir aus, wie es sein wird.

Nichts ist falsch daran, es passiert laufend. Es geht nur darum zu wissen, wo ich innerlich bin - jetzt findet in mir die Bewegung in die Zukunft statt. Jetzt träume ich davon, reich zu sein, glücklich zu werden, ein erfülltes Leben zu genießen. Jetzt reibe ich mir innerlich die Hände aneinander, jetzt freue ich mich darauf ... Jetzt mache ich das

Stillen und Alpha-Nursing

Ja, ich bin Opa geworden und völlig verliebt in das Wesen der Enkelin:

Während der Tage mit ihr ist mir ein Artikel von Mona-Lisa Boyesen über Ihre Erkenntnisse mit den Vorgängen rund um das Stillen eingefallen.

Mona-Lisa Boyesen ist die Tochter der berühmten Gerda Boyesen, bei der ich ca. 1980 meine erste Therapie-Ausbildung gemacht habe. Sie beschreibt, wie sich bei beim Neugeborenen tiefste, seelige Entspannungszustände einstellen - wenn sie dabei nicht gestört werden. Unter Alpha Nursing® versteht sie eine sehr sensible nachgeburtliche Betreuung von Säuglingen.

Sie schreibt: "Obwohl der Organismus zum Zeitpunkt der Geburt für das körperliche Leben vollständig ausgerüstet ist, verbleibt der Säugling noch in einem ätherischen Sein als direkter Fortsetzung des vorgeburtlichen Lebens. Wie im Mutterleib gehen alle Lebens-äußerungen während der Geburt auf das autonome Nervensystem und die entstehungs-geschichtlich älteren Anteile des Gehirns zurück. In den folgenden Monaten steigern sich die neuentwickelten Hirnfunktionen, wenn die Großhirnrinde aktive Muskelarbeit, psychomotorische Koordination, Wahrnehmung und Bewußtheit zunehmend ausübt.

Während dieser enormen inneren Veränderungen lässt sich das Kind tragen und wiegen und schlummert sich durch die Wochen und Monate. Scheinbar gerade eingeschlafen, wacht es zwischendurch auf, um zu trinken und wieder einzuschlafen - ohne Anteilnahme an dem, was um es herum passiert. Indessen setzt sich das Kind auf seine feine und spezifische Art mit dem Anpassungsprozeß auseinander. Körperlich ist es passiv und vollständig abhängig von äußerer Fürsorge. Psychisch ist es allerdings dabei, immer wieder aufs neue seine Energiequellen zu erschließen. Im stillen Halbschlummer ereignen sich bemerkenswerte Prozesse, die die Grundlage für die psychische und emotionale Entwicklung schaffen. Erstaunlicherweise bildet dieses winzige menschliche Wesen in den ersten Monaten des Lebens eine eigene psychische Einheit. Es übt fortgeschrittene Hirnfunktionen aus, von denen Hirnwellenmuster zu registrieren sind, die Erwachsene nur während hoher Bewusstheitszustände haben. Dies findet während der REM-Schlafphasen statt (REM = rapid eye movement, schnelle Augenbewegungen bei im Schlaf geschlossenen Augen lassen auf intensive Hirntätigkeit schließen) und mit dieser Intensität nur in den ersten drei oder vier Monaten. Danach nehmen die REM- Schlafphasen ab und es ist eine mehr zyklische Hirnaktivität wie bei älteren Kindern und Erwachsenen zu beobachten."

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